Matthias Bold mit Platz 9 beim Deutschlandpokal nicht ganz zufrieden

21.10.2018

Matthias Bold mit Platz 9 beim Deutschlandpokal nicht ganz zufrieden

Matthias Bold wirft hier mit Koshi Guruma (Foto: R. Guliyev)

Kirchberg a. d. Murr: Bei den Deutschen Pokalmeisterschaften der Frauen und Männer am 20. und 21.10.2018, wurden weitere Startplätze für die DEM im Januar vergeben. Die ersten Vier in jeder Gewichtsklasse sind bei den Deutschen Meisterschaften am 23. und 24. Januar 2019 in Stuttgart startberechtigt.

Matthias Bold -81kg war für diese Meisterschaft durch den Saarländischen Judobund nominiert. Im Gegensatz zu den letzten Jahren schien es diesmal etwas einfacher zu werden, da zur gleichen Zeit einige wichtige internationale Kämpfe stattfanden, d.h. einige Spitzenkämpfer der U21 und U23 waren in Kirchberg nicht mit am Start. Dennoch wusste Bold, dass es schwer wird, sich hier bis aufs Podium durchzukämpfen. Immerhin 22 Kämpfer aus ganz Deutschland bildeten die stärkste Gewichtsklasse an dieser Meisterschaft. Ein bisschen Losglück kann hier helfen, wobei es spätestens ab dem Viertelfinale total eng wird. Der Sieg im ersten Kampf gegen den Berliner Gregor Schneider war nach dem Geschmack des Saarländers. Mit 2 schönen Hüftwürfen beendete Bold den Kampf vorzeitig und kämpfte anschließend gegen Marcel Wolff aus Altenburg/Sachsen. Mit einem schönen Koshi Guruma knallte er seinen Gegner auf die Matte, holte damit den ersten halben Punkt und mit dem anschließenden 10 Sekunden lang fixierten Haltegriff holte Bold den fehlenden halben Punkt zum Sieg. Viertelfinale war erreicht doch sonst leider nichts. Nächster Gegner war Alexander Neihs aus Hennef/NW. Ein richtig starker Kämpfer der dieses Jahr schon Silber der U21 DEM und beim 2. Deutschen Ranglistenturnier in Speyer errang. Leider wurde der Westdeutsche seiner Favoritenrolle gerecht. Schon nach wenigen Sekunden lief ihm Bold in einen Hüftwurf hinein und war damit gegen den späteren Deutschen Pokalsieger aus der Hauptrunde raus. Im ersten Kampf der Trostrunde gegen den Duisburger Heidrich geriet Bold gleich zu Beginn durch eine Kontertechnik in Rückstand. Nach etwa 2 Minuten der 4-minütigen Kampfzeit glich der Hausbacher mit einem Ko-Soto-Gari aus und schien im Anschluss die Oberhand in diesem Fight zu gelangen.

„Ich habe gemerkt, dass ich den mit Beinwürfen packen kann und hab’s dann im Anschluss gleich wieder probiert. War wahrscheinlich noch zu weit weg und dann hat er mich nochmals ausgekontert.“ kommentierte Matthias die Kampfsituation. „Jetzt ist es wieder nur Platz 9 wie auch am 06. Oktober in Speyer beim Deutschen Ranglistenturnier. Auch da war für mich ein bisschen mehr drin gewesen.“ hadert Matthias Bold, der dieses Jahr erfolgreich für das Judoteam Rheinland in der 2. Bundesliga startete, mit seinen Ergebnissen bei diesen national hochrangigen Judoturnieren.

AB

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